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Beratung bei Essstörungen und seelischen Konflikten



Ich find's zum kotzen

Petra ist bulimisch. Keiner weiß es. Niemand in der Schule, ihre Eltern nicht, nicht einmal ihr Freund, von dem sie sich gerade getrennt hat.
Auf ihre Umgebung wirkt sie ehrgeizig, cool und kontrolliert.
Keiner ahnt etwas von ihrem Doppelleben. Von den Stimmen, die nur sie hört und die ihr sagen, dass sie nicht richtig ist.
Und niemand weiß von ihrer Sucht, die sie täglich zum Kühlschrank treibt. Dabei träumt sie davon, schön, begehrenswert und erfolgreich zu sein...

Das Theaterstück entstand 1998 als Auftragsarbeit für Ginko Mülheim, der Dachorganisation der Drogenberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen. Bei der Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Sucht hat immer eine Geschichte“ stieß die Erstaufführung auf so großes Interresse, daß  sich aus dem reinen Theaterstück eine eigene Veranstaltung mit Theater, Vortrag zum Thema und Diskussion mit dem Publikum entwickelte. Bis heute wurde das Stück in ganz Deutschland unzählige Male mit Erfolg aufgeführt.

Ich find's zum kotzen
Ich find's zum kotzen

Das Einpersonenstück dauert etwa 15 Minuten und dient als Türöffner für ein Gespräch mit dem Publikum zum Thema Essstörungen. Gebucht wird die Veranstaltung von Schulen, Frauengruppen, Jugendzentren, Drogenberatungsstellen, Fachtagungen - allen Institutionen also, in denen Interessierte und Betroffene zusammenfinden. Theaterstück und Diskussion, bei Bedarf mit vielen Informationen über die verschiedenen Formen der Essstörung, dauern 2 Stunden. Auf Wunsch kann sich ein Theaterworkshop von 2 oder 4 Stunden anschließen. (Siehe auch Workshops).

Technische Daten: Das Stück ist sowohl im Theater wie auch in Klassenzimmern oder ähnlichen Räumlichkeiten spielbar. Die Spielfläche sollte mindestens 4,5 m x 2,5 m betragen, Raumhöhe: 2,2 m Licht- und Tontechnik sind nicht zwingend erforderlich.